Eine Superfruit Saftkur bringt Ihr Immunsystem in Schwung

MONTAG ARONIA, DIENSTAG GRANATAPFEL, MITTWOCH SANDDORN ...

Superfruit-Saftkur – starten Sie fit in die neue Jahreszeit!

KEINE KOMPROMISSE – 100 % DIREKTSAFT

Saftkuren machen nachweislich fit. Doch dabei gibt es saftige Unterschiede. Je näher der Saft an der Natur, desto höher die Qualität. Je sorgsamer der Pressvorgang, desto hochwertiger die Inhaltsstoffe. Je edler die Rohstoffe, desto besser der Geschmack. Bei unseren BIO-Direktsäften gehen wir am Obsthof keine Kompromisse ein, schließlich geht es um Ihr höchstes Gut, Ihre Gesundheit. Mit einer Superfruit Saftkur haben Sie nicht nur den besten Mix aus allen Polyphenolgruppen und Antioxidantien im Glas, sondern auch die Gewissheit, mit jedem Schluck genussvoll Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Wie funktioniert eine Saft-Fastenkur?

Damit die Polyphenole ihre volle Wirkung entfalten können, trinken Sie die Superfruits nahrungsergänzend am besten 4 – 6 Wochen bis zu 250 ml täglich auf nüchternen Magen, maximal 6 Monate lang. Wer empfindlich auf Säure reagiert, kann die Menge auch gerne in kleinere Portionen aufteilen und 2-3 x pro Tag zum Essen trinken. Saftkuren können immer unterstützend für den Körper sein, ersetzen aber nicht den gesunden Lebensstil. Nicht mit Milchprodukten kombinieren, denn das mindert die Antioxidantien in ihrer Wirksamkeit.

Expertentipp

Spannendes rund um die BIO Superfruit-Saftkur

Superfruitsäfte sind Direktsäfte aus reifen, schonend verarbeiteten Früchten, die ein konzentriertes Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen wie Polyphenolen, Flavonoiden und Anthocyanen liefern. Diese sekundären Pflanzenstoffe kön- nen freie Radikale binden, Zellen vor oxidativem Stress schützen und so Herz-Kreislauf-System, Immunsystem, Stoffwechsel, Entzündungsregulation sowie Blutdruck- und Blutzuckerhaushalt positiv beeinflussen. Ein 250-ml-Glas 100 % Fruchtsaft kann laut Ernährungsempfehlungen eine Obstportion im Rahmen von „5 am Tag“ ersetzen und lässt sich somit gut in einen ausgewogenen Alltag integrieren.

Gerlinde Mock BEd MA
Ernährungs- und Gesundheitspädagogin, Zertifizierte Fruchtsaft- und Wassersommelière

Fragen zum Thema Saftkur an den BIO Landwirt und Wildfruchtexperten Werner Retter

WAS BRINGT EINE SAFTKUR?

Einen Urlaub für das Immunsystem! Wenn wir im Urlaub sind, lassen wir die Arbeit und das täglich Belastende hinter uns. Dafür machen wir Dinge, die uns gut tun. Wir bewegen uns in der Natur, nehmen uns Zeit und entdecken Neues. Damit füllen wir unsere Seele wieder auf.

Bei einer Saftkur ist das ähnlich. Wir verzichten dabei auf Kaffee, Tabak und Alkohol, achten auf gesunde Ernährung und helfen somit unseren Organen bei der Entgiftung. Mit den Säften führen wir unserem Körper wieder gesunde Vitalstoffe zu. Vor allem Wildfrüchte und -beeren sind besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Polyphenolen.
Wichtig: Sie ersetzt keine ausgewogene Ernährung, sondern ergänzt sie sinnvoll.

WELCHE FRÜCHTE EIGNEN SICH AM BESTEN?

Das ist ganz unterschiedlich. Zum einen sollten die Säfte auch schmecken. Jeder hat eigene Vorlieben. Vor allem Wildfrüchte und Beeren sind besonders nährstoffreich, z.B.: Aronia, Sanddorn, Granatapfel.
Tipp: Abwechslung bringt den größten Mehrwert.

WIE KANN ICH DIE WIRKUNG OPTIMAL UNTERSTÜTZEN?

Für den besten Effekt empfehlen wir:

  • ausreichend trinken (Wasser, Mineralwasser)
  • Bewegung & frische Luft
  • ausreichend Schlaf
  • Stress reduzieren

Tipp: Ein paar Tropfen Lein- oder Walnussöl können die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und einigen sekundären Pflanzenstoffen zusätzlich optimieren.

WIE WIRKT SIE AUF DEN KÖRPER?

Im Rahmen eines gesunden Lebensstils kann eine Superfruit-Kur das Immunsystem unterstützen sowie Körper und Geist beleben. Dem hohen Gehalt an natürlichen Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien wird eine nachweislich antimikrobielle, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

WORAUF MUSS ICH SONST ACHTEN?

Das bewusste Genießen von Superfruitsäften in kleinen Mengen (250 ml/Tag) oder anstatt einer Portion Obst pro Tag, lässt sich mit besonderem Mehrwert ganz leicht im Alltag integrieren.
Eine Superfruit-Kur kann für wenige Tage oder als tägliches Ritual einen gesunden Lebensstil bereichern.

Pionier und Fruchtveredler

Werner Retter

Bei einer Superfruit Saftkur geht es um die Gesundheit und daher empfehle ich hier immer Direktsäfte aus biologischem Anbau. Bei optimaler Qualität und Verarbeitung können die Polyphenolanteile dann sogar um 25 % höher liegen als bei einem Standardprodukt.

Viele Unternehmen bieten alternativ zur echten Frucht oft Granulate oder Kapseln an. Aber jeglicher Verarbeitungs-schritt bedeutet immer einen Qualitätsverlust. Beim Pulverisieren werden Pflanzenstoffe bei ca. 120 °C getrocknet. Dadurch gehen viele Vitamine und Mineralstoffe verloren, die nicht hitzebeständig sind.

BIO Superfruits Lexikon

  • GRANATAPFEL

    Seine Inhaltsstoffe stärken die körpereigene Abwehr, wirken entzündungshemmend und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Ebenso sollen sie Cholesterin sowie Blutdruck sinken lassen und laut TCM Darm, Lunge, Magen und Niere guttun. In seinem Inneren verbirgt der Granatapfel einen hohen Polyphenolgehalt sowie Vitamin C und K. Es gibt übrigens ca. 500 verschiedene Granatapfelsorten. Kultiviert werden nur 5-10 Varianten.

  • ARONIA

    Die saure Aronia, auch Apfelbeere genannt, zeichnet sich durch ihre antivirale und antibakterielle Wirkung aus und strotzt nur so vor Anthocyanen. In der Volksheilkunde wird Aronia unterstützend zur Blutbildung sowie Arterienverkalkung eingesetzt. Es heißt auch, sie könne chronischen Stoffwechselstörungen, wie z. B. Diabetes vorbeugen. In der TCM werden ihr positive Eigenschaften auf Darm, Lunge, Milz und Niere zugeschrieben.

  • JOHANNISBEERE

    Wie fast alle dunklen Beeren steckt die Johannisbeere prall voller Flavonoide, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Laut der Apothekerin Sabine Helbig bietet die Johannisbeere „großes Potenzial, besonders bei Erkrankungen, die mit entzündlichen Prozessen verbunden sind oder die nach einer Regulierung des Blutzuckers verlangen. Vielfach wird Auszügen aus der Beere eine cortisonähnliche Wirkung zugeschrieben. Im Alltag kann der regelmäßige Verzehr Müdigkeit vorbeugen und die Leistungsfähigkeit steigern.“

  • WALDHEIDELBEERE

    Nach der traditionellen chinesischen Medizin TCM kann die Waldheidelbeere Darm, Leber, Magen und Niere stärken. Ihr Saft ist reich an Anthocyanen. Aber Achtung, wir sprechen hier von der echten Heidelbeere, die blaues Fruchtfleisch hat und deutlich kleiner ist als ihre kultivierte Schwester mit dem hellen Fruchtfleisch. Die Inhaltsstoffe der Blaubeere können dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Auch ihr Vitamin K-Gehalt ist ein wichtiges Thema. - Selbstverständlich veredeln wir am Obsthof Retter ausschließlich Wild Heidelbeeren laut Empfehlung von Anthony William.

  • MAULBEERE

    Die eher seltene Frucht ähnelt einer Brombeere, enthält aber weniger Säure. Sie ist ein kleiner Allrounder mit viel Vitamin C und E, aber auch mit Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Magnesium. Selbst Aminosäuren, die für den Aufbau von Proteinen gut verfügbar sind und den Aufbau von Muskeln, Knochen und Sehnen unterstützen, wurden in ihr nachgewiesen. In der TCM wird sie für Herz, Leber und Niere eingesetzt.

  • WALDPREISELBEERE

    Studien haben der Waldpreiselbeere starke antimikrobielle und antioxidative
    Eigenschaften bescheinigt. Daher eignet sich der Saft dieser vitaminreichen Frucht vorbeugend oder zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen. Auch ist sie reich an Vitaminen wie A, C, E und B sowie an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Preiselbeeren unterstützen laut TCM besonders die Blase und die Nieren.

  • SANDDORN

    Die leuchtend gelben Beeren an den stacheligen Sträuchern kennt man überwiegend von den Küsten im Norden. Die wenigsten wissen allerdings, dass ihr Fruchtfleisch eine enorme Menge an Vitamin C enthält und zwar deutlich mehr als in Zitrusfrüchten steckt. Daher wird der Saft gerne unterstützend oder vorbeugend bei Erkältungskrankheiten oder Fieber verwendet. Auch besitzt Sanddorn hohe antioxidative Eigenschaften. Laut TCM hilft die orangefarbene, leicht saure Beere dem Darm, der Leber, Lunge und Niere.

  • PAMPELMUSE

    Die Pampelmuse ist quasi die Mutter der Zitrusfrüchte. Aus ihrer Kreuzung entstanden Orange und Grapefruit. Sie besitzt einen hohen Vitamin C-Gehalt und nur wenige Kalorien. Ihre natürlichen Bitterstoffe verbessern die Verdauung, bauen Cholesterin ab und haben einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel.

  • QUITTE

    Die Quitte ist eine alte Obstsorte, die langsam in Vergessenheit gerät, weil ihre Verarbeitung so aufwändig ist. Bereits im 16. Jahrhundert wurde sie als „Apotheke für Arm und Reich“ bezeichnet. Sie besitzt viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und begeistert durch ihren aromatisch-fruchtigen Geschmack. Oft setzte man sie bei Magen-Darm-Entzündungen und Verdauungsstörungen ein, aber auch zur Stärkung der Immunabwehr.

  • HOLUNDER

    Der Holunder hat eine lange Tradition und ist eng mit dem Menschen verbunden. Er gilt als Schutzpflanze, die nah an Haus und Hof gepflanzt wurde. In der Volksmedizin gelten seine Blüten und Beeren als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung des Kreislaufs. Gerne wird er auch bei Eisen- und Vitaminmangel eingesetzt. Seine Beeren müssen allerdings vor dem Verzehr auf 80° Celisius erhitzt werden.

  • KIRSCHE

    Kirschen schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch echte Vitaminbomben. Vor allem enthalten sie besonders viel Vitamin A und C. Aber auch Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink. Das wirkt sich positiv auf die Funktionsfähigkeit der Zellen und Nerven aus und unterstützt die Entwässerung des Körpers. Selbst für die Verdauung sind sie sehr förderlich und dazu noch kalorienarm. Es heißt, dass die rote Allroundfrucht sogar aufgrund ihres Melatonin-Gehalts für besseren
    Schlaf sorgt und das enthaltene Anthocyan den Bindegewebsaufbau stärkt.

  • ARTISCHOCKE

    Vor tausenden Jahren wurde sie bereits als Heilpflanze genutzt und 2003 sogar zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Die Distel ähnliche Pflanze blüht violett und kann eine Höhe von 1,50 m erreichen. Als distelähnliche Cholesterinsenker hat sie sich in der Phytotherapie einen Namen gemacht. Außerdem enthält sich reichlich Flavonoide, denen antioxidative Eigenschaften zugesprochen werden. Auf die Galle soll sie sich ebenfalls positiv auswirken und wird daher gerne bei
    Verdauungsstörungen eingesetzt.