
Wie funktioniert eine Saft-Fastenkur?
Damit die Polyphenole ihre volle Wirkung entfalten können, trinken Sie die Superfruits nahrungsergänzend am besten 4 – 6 Wochen bis zu 250 ml täglich auf nüchternen Magen, maximal 6 Monate lang. Wer empfindlich auf Säure reagiert, kann die Menge auch gerne in kleinere Portionen aufteilen und 2-3 x pro Tag zum Essen trinken. Saftkuren können immer unterstützend für den Körper sein, ersetzen aber nicht den gesunden Lebensstil. Nicht mit Milchprodukten kombinieren, denn das mindert die Antioxidantien in ihrer Wirksamkeit.

Expertentipp
Spannendes rund um die BIO Superfruit-Saftkur
Superfruitsäfte sind Direktsäfte aus reifen, schonend verarbeiteten Früchten, die ein konzentriertes Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen wie Polyphenolen, Flavonoiden und Anthocyanen liefern. Diese sekundären Pflanzenstoffe kön- nen freie Radikale binden, Zellen vor oxidativem Stress schützen und so Herz-Kreislauf-System, Immunsystem, Stoffwechsel, Entzündungsregulation sowie Blutdruck- und Blutzuckerhaushalt positiv beeinflussen. Ein 250-ml-Glas 100 % Fruchtsaft kann laut Ernährungsempfehlungen eine Obstportion im Rahmen von „5 am Tag“ ersetzen und lässt sich somit gut in einen ausgewogenen Alltag integrieren.
Gerlinde Mock BEd MA
Ernährungs- und Gesundheitspädagogin, Zertifizierte Fruchtsaft- und Wassersommelière

Pionier und Fruchtveredler
Werner Retter
Bei einer Superfruit Saftkur geht es um die Gesundheit und daher empfehle ich hier immer Direktsäfte aus biologischem Anbau. Bei optimaler Qualität und Verarbeitung können die Polyphenolanteile dann sogar um 25 % höher liegen als bei einem Standardprodukt.
Viele Unternehmen bieten alternativ zur echten Frucht oft Granulate oder Kapseln an. Aber jeglicher Verarbeitungs-schritt bedeutet immer einen Qualitätsverlust. Beim Pulverisieren werden Pflanzenstoffe bei ca. 120 °C getrocknet. Dadurch gehen viele Vitamine und Mineralstoffe verloren, die nicht hitzebeständig sind.

